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Es werden Posts vom Juni, 2026 angezeigt.

NAT Gateway vs. NAT Instance auf AWS: Was passt für deine private Infrastruktur?

Private EC2-Instanzen brauchen gelegentlich ausgehenden Internetzugang — für Paket-Updates, externe API-Aufrufe oder das Herunterladen von Abhängigkeiten. Die Frage, die dabei fast immer auftaucht: Soll ich den verwalteten NAT Gateway von AWS nutzen, oder betreibe ich lieber eine eigene NAT-Instanz auf EC2? Beide Wege funktionieren, aber sie unterscheiden sich fundamental in Betrieb, Kosten und Fehlerverhalten. TL;DR: NAT Gateway vs. NAT Instance Kriterium NAT Gateway NAT Instance Verwaltung Vollständig von AWS verwaltet Selbst verantwortlich (Patching, HA, Monitoring) Hochverfügbarkeit Innerhalb einer AZ redundant; für Multi-AZ: je eine pro AZ Manuell konfigurieren (Auto Scaling, Failover-Skripte) Durchsatz Skaliert automatisch bis zu dokumentierten Limits Begrenzt durch Instanztyp und Netzwerkbandbreite ...

CloudFront-Cache leeren: Invalidierungen erstellen wenn S3-Inhalte nicht aktualisiert werden

Du hast eine Datei in S3 ersetzt, aber CloudFront liefert weiterhin die alte Version aus — dieses Problem trifft jeden, der zum ersten Mal mit CloudFront-Caching arbeitet, und der Grund liegt nicht in einem Fehler, sondern im normalen Verhalten des Edge-Caches. TL;DR: CloudFront-Invalidierung auf einen Blick Schritt Aktion Ergebnis 1 Datei in S3 ersetzen Origin hat neue Version, Edge-Cache noch nicht 2 Invalidierung erstellen ( /* oder Pfad) CloudFront markiert gecachte Objekte als veraltet 3 Edge-Nodes holen neue Version bei nächstem Request Besucher erhalten aktuellen Inhalt Wie CloudFront-Caching funktioniert CloudFront speichert Objekte an seinen Edge-Locations für die Dauer des TTL-Werts (Time to Live), der entweder aus den Cache-Control-Headern des Origin stammt oder über das CloudFront-Verhalten konfiguriert wird. Wenn du eine Datei in S3 ersetzt, weiß CloudFront davon nichts — der Edge-Node hat...

AWS SES Sandbox-Modus: Warum du nur an dich selbst senden kannst und wie du den Produktionszugang beantragst

Du hast SES eingerichtet, deine Absenderadresse verifiziert, einen Test-E-Mail an dich selbst gesendet — alles funktioniert. Dann versuchst du, eine echte Willkommens-E-Mail an einen neuen Kunden zu senden, und bekommst entweder einen Bounce oder eine Fehlermeldung. Das liegt nicht an deiner Konfiguration. Jedes neue AWS-Konto startet im SES Sandbox-Modus , einem absichtlich eingeschränkten Betriebszustand, aus dem man aktiv herausmuss. TL;DR — SES Sandbox auf einen Blick Aspekt Sandbox-Modus Produktionsmodus Empfänger Nur verifizierte E-Mail-Adressen/Domains Beliebige Empfänger Sendelimit 200 E-Mails pro 24 Stunden, 1 E-Mail/Sekunde Per Support-Case erhöhbar Aktivierung Automatisch bei Kontoerstellung Manueller Antrag über AWS Support Bounce/Complaint-Monitoring Eingeschränkt relevant Kritisch — hohe Raten führen zu Sperrung Pricing und aktuelle Limits immer in der offiziellen AWS-Dokumentation prüf...

EC2 beim Start automatisch konfigurieren: User Data Scripts richtig einsetzen

Du startest eine neue EC2-Instanz, willst Nginx installiert und konfiguriert haben — ohne danach manuell per SSH draufzugehen. Genau dafür existiert der EC2 User Data -Mechanismus, und wer ihn einmal sauber verstanden hat, baut keine manuell gepflegten AMIs mehr für einfache Installationsaufgaben. TL;DR: EC2 User Data auf einen Blick Aspekt Detail Ausführungszeitpunkt Einmalig beim ersten Start der Instanz (per Default) Ausführungskontext root-Benutzer, kein interaktives Terminal Skriptformat Shell-Skript (beginnt mit #!/bin/bash ) oder cloud-init YAML Wo einfügen (Console) EC2-Startassistent → 'Advanced details' → Feld 'User data' Wo einfügen (CLI) Parameter --user-data bei aws ec2 run-instances Logs prüfen /var/log/cloud-init-output.log auf der Instanz Größenlimit 16 KB (Base64-kodiert) — bei größeren Skripten S3 verwenden Wie EC2 User Data funktioniert Hinter Use...

E-Mail-Benachrichtigungen über SNS senden – Warum keine E-Mails ankommen

Du hast ein SNS-Topic erstellt, eine E-Mail-Subscription eingerichtet, eine Testnachricht gesendet – und nichts kommt an. Das ist eines der häufigsten Probleme beim ersten Einstieg in Amazon SNS: Die Subscription bleibt im Status PendingConfirmation , weil der Bestätigungslink in der Eingangs-E-Mail nie angeklickt wurde. Ohne diese Bestätigung liefert SNS keine einzige Nachricht aus. TL;DR – Schnellübersicht Problem Ursache Lösung Keine E-Mail erhalten Subscription nicht bestätigt Bestätigungslink in der Opt-in-E-Mail anklicken Bestätigungslink abgelaufen Link ist nach 3 Tagen ungültig Neue Subscription erstellen, neue E-Mail bestätigen Subscription-Status unklar Kein Monitoring eingerichtet aws sns list-subscriptions-by-topic ausführen E-Mail landet im Spam Absender-Domain nicht vertraut Spam-Ordner prüfen, Absender no-reply@sns.amazonaws.com freigeben Falsches Topic verwendet Mehrere Topics vorha...

AWS KMS verstehen: AWS Managed Key vs. Customer Managed Key (CMK) für S3-Verschlüsselung

Du richtest einen neuen S3-Bucket ein, aktivierst die Verschlüsselung — und stehst vor der Frage: AWS Managed Key oder Customer Managed Key? Die Entscheidung klingt trivial, hat aber direkte Auswirkungen auf Kosten, Compliance-Anforderungen und die Fähigkeit, im Ernstfall Schlüssel zu rotieren oder zu widerrufen. Wer hier ohne Verständnis des zugrundeliegenden Mechanismus wählt, merkt die Konsequenzen oft erst beim nächsten Audit. TL;DR: AWS KMS Schlüsseltypen auf einen Blick Merkmal AWS Managed Key Customer Managed Key (CMK) Erstellt von AWS automatisch Du (manuell oder per IaC) Schlüsselrotation Automatisch, jährlich (nicht deaktivierbar) Optional, konfigurierbar (jährlich aktivierbar) Schlüsselrichtlinie (Key Policy) Nicht anpassbar Vollständig anpassbar Cross-Account-Zugriff Nicht mögl...